Status-Update: Es tut sich nichts

Liebe Leute,

der folgende Beitrag könnte ganz unterschiedliche Titel tragen. Der prägnanteste wäre wohl:

Warum ich schon so lange nichts mehr geschrieben habe und warum auch demnächst mit keinem Post zu rechnen ist.

Ebenso könnte ich lange Listen anfertigen, von Posts die ich in den vergangenen Wochen verfassen wollte, aber doch nie konnte:

Ich könnte von einer bereichernden Reise durch Vietnam berichten und über die Erkenntnis, dass wir Europäer nachtragende Menschen sind, wohin gegen Vietnamesen meinen tiefen Respekt für ihre Zukunftsorientierung gewinnen konnten.

Ich könnte über die ersten Ergebnisse und spannende Einblicke des Projekts MediaMatters! (Europa-Universität Flensburg) schreiben. Und auch darüber, dass das Forschen im Feld für mich eine ganz besondere Herausforderung und Lernaufgabe darstellt.

Ich wollte über das eingeübte Pendeln zwischen Norddeutschland und österreichischer Hauptstadt schreiben und wie dieses Hin und Her mein wissenschaftliches Arbeiten und Denken prägt.

Ich wollte eine wohlformulierte und gut argumentierte Wahlempfehlung für die Stichwahl zum Bundespräsidentenamt am 22. Mai 2016 formulieren. (Hier die wichtigste Aussage des nicht geschriebenen Posts: Wählt Van der Bellen!)

Ich wollte und sollte über viele kulturelle und künstlerische Ereignisse auf den diversen Bühnen Wiens berichten.

Ich wollte…

All das hab ich nicht geschafft und gemacht. Der Hauptgrund liegt darin, dass ich mir selbst ein Ziel gesetzt habe. Der nächste Beitrag auf meinem Blog sollte folgenden Titel tragen:

Yessss! Ich habe es geschafft. Die Disseration ist fertig!

Dass ich eben ein solches Posting bisher nicht verfassen konnte, liegt daran, dass die Disseration noch nicht fertig ist. Sie ist eben nur fast fertig; genauer fehlen mir ca. 2 Arbeitstage bis zur Finalisierung. Diese Arbeitstage fehlen schon seit mehr als drei Monaten. Und sie werden noch ein Weilchen fehlen. Nicht weil ich mit anderer Arbeit bis obenhin voll bin (- was zwar auch der Fall ist!). Sondern weil es wohl stimmt, dass das Schwerste das Abgeben ist.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Selbst für eine Lösung des Problems bin ich gerade zu unkreativ. Daher freue ich mich, dass mich mein Angetrauter für nächste Woche zu eine Art Klausur zum Thema „Die Kunst, den Punkt hinter den letzten Satz zu setzen“ eingeladen hat. – Insofern wird auch in unmittelbarer Zukunft noch kein Posting folgen. Ich werde mich noch ein Weilchen an den Schreibtisch verkrümeln. Dann aber soll das Posting mit „Yessss!“ beginnen und beschreiben, wie es war den Punkt hinter den letzten Satz zu setzen.

P.S.: Weil mein Schreibtisch immer noch gleich aussieht und weil ich ebenso unkreativ bin dieses Posting in anderer Form zu illustrieren, findet sich hier ein Urlaubsfoto aus Vietnam, das meine Hirnaktivitäten der letzten Zeit visualisieren soll. Punkt.

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