Universität im Dorf 2014 – Besuch in Außervillgraten (Osttirol)

Neue Medien – neue Sitten?Villgratental

Dieser Frage haben sich am 29. und 30.11.2014 einige WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck und Interessierte der Gemeinde Außervillgraten (Osttirol) in einer unglaublich ansteckenden, diskussionsfreudigen und angenehmen Atmosphäre gewidmet.

Ich sag es ganz persönlich und gleich vorweg:
Die Veranstaltung ist grandios und ein großes Geschenk für alle Beteiligten! „Universität im Dorf 2014 – Besuch in Außervillgraten (Osttirol)“ weiterlesen

Die Merkwürdigkeit der Zeit. Oder das Ende des Urlaubs.

Mit der Zeit ist das so eine Sache.
Braucht man dringend mehr davon, kommt sicher keine nach.
Will man aber, dass sie möglichst schnell vergeht, braucht sie gefühlt doppelt so lang. Und irgendwie hat die Geschwindigkeit des Zeit-Vergehens auch damit zu tun, ob man sich auf etwas konzentriert und was dieses Etwas ist. „Die Merkwürdigkeit der Zeit. Oder das Ende des Urlaubs.“ weiterlesen

Beschwerde an meine kritische Leserin!

Betreff: Beschwerde bezüglich des Arbeitsverhältnisses zwischen meiner persönlichen kritischen Leserin und mir

Sehr geehrte kritische Leserin!

Seit bereits geraumer Zeit arbeiten wir im Kontext verschiedenster von mir angefertigter Schriftstücke zusammen. In dieser Zusammenarbeit haben Sie mir bereits wertvolle Dienste erwiesen. In der Vergangenheit konnte ich mich auf Sie verlassen! Sie haben wohl als einzige jeden meiner Texte – und wirklich ausnahmslos jeden – gelesen!
Hierzu möchte ich Ihnen vorweg meinen verbindlichsten Dank aussprechen!

Diese produktive Zusammenarbeit wurde in der letzten Zeit jedoch getrübt.
Der Grund dieser Verstimmung ist, meines Erachtens, Ihr zunehmend unverlässliches und vor allem sprunghaftes Feedback auf meine Texte. Insbesondere zeigt sich dies nun, da ich im Rahmen meines Doktorats täglich intensiv an der Textproduktion arbeite und Sie ständig am Stuhl neben mir sitzen. – Glauben Sie mir: Im Grunde ist es ein Gefühl der Sicherheit, Sie am Platz neben mir zu wissen. Aber in manchen Momenten lösen ausgerechnet Sie eine große Verunsicherung aus.

Hierzu möchte ich Ihnen ein aktuelles Beispiel schildern: „Beschwerde an meine kritische Leserin!“ weiterlesen

Das Schreiben und Ich

Schreiben_HandIm Rahmen des Seminars „Texte und Kontexte der Wissenschaft“ unter der Leitung von Dr. Huter Michael an der Universität Innsbruck wurden wir vor die Aufgabe gestellt über unsere Schreibaktivitöten zu reflektieren. Es galt Schwächen und Stärken zu definieren, diese an Hand eines Textausschnittes für andere erkennbar zu machen sowie ein Schreib-Tagebuch zu führen.
Einige der Ergebnisse möchte ich hier zur Diskussion stellen. Denn was ich glaube, dass meine Stärken und Schwächen von Textproduktion sind, müssen nicht unbedingt die sein, die mein LeserInnenpublikum als Stärken und Schwächen meiner Texte wahrnehmen. Ich freue mich daher über jedes Kommentar zu diesem Thema. – Damit die Textproduktion weitergehen kann. „Das Schreiben und Ich“ weiterlesen

Zwischen Gummiringerl, Waschlappen und Highspeed Festplatte

Ihr fragt euch was die merkwürdige Überschrift „Zwischen Gummiringerl, Waschlappen und Highspeed Festplatte“ soll?

Angeregt wurde ich zu diesem Beitrag von einer jungen Standard-Journalistin, die eine Reflexion über ihren Start zur, ihre Zeit während und ihren Abschluss der Bildungskarenz schrieb. Nachlesen könnt ihre den Beitrag von Andrea Heigl mit dem Titel „Ich bin ein Gummiringerl“ hier.

Trotz jahrelangem Standard-Wochenende- und Falter-Wochen-Abo…

„Ich möchte gerne die Papierzeitungen zu Hause haben, denn da liest sich´s viel entspannter, als auf dem Handy! Da hat man noch was in der Hand und schätzt den Qualitätsjournalismus.“

… habe ich ebenso jahrelang so gut wie nie geschafft in eben die genannten Zeitungen einen Blick zuwerfen. Daher war die häufigste Verwendung beider Printmedien eher im Bereich des Deko- und Geschenkwesens als weihnachtliches Verpackungsmaterial gelegen. Aber auch das sollte sich und hat sich bereits durch die angehende Bildungskarenz geändert. Der Artikel über das Gummiringerl-Dasein von Andrea Heigl war wohlgemerkt meine sonntägliche Morgenlektüre! Im Bett! In Form der Printausgabe! – Meine erste große Lektion in der „Bildungskarenz-Eingangs-und-Orientierungsphase“ (kurz: BEOP)!

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