Was sich NachwuchswissenschaftlerInnen von Führungskräften an Unis wünschen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Als NachwuchswissenschaftlerInnen befinden wir uns oftmals in einer komplexen Situation: Als Angestellte einer Universität sind wir der Institution zur Arbeit verpflichtet. Hierarchische Führungsstrukturen von der Universitätsleitung, über die Fakultätsleitung bis zur Institutsleitung und nicht zu letzt die Weisung der vorangestellten Professur prägen unsere Arbeit. Gleichzeitig befinden wir uns oft in einem Qualifizierungsprozess wie dem Doktorat oder der Habilitationsphase und damit in einem Betreuungs- und Begutachtungsverhältnis mit einer bzw. der uns vorgestellten Professur.Grafik_wordpress In einer Abschlussarbeit an der Universität Innsbruck im Rahmen meines Doktoratsstudiums gehe ich daher der Frage nach, welche Wünsche NachwuchswissenschaftlerInnen gegenüber Führungskräften in der universitären Arbeitssituation einbringen. Zur Beantwortung der Frage habe ich eine Online-Umfrage gestaltet. Wenn du dich in einem

  • Promotions- oder Habilitationsverfahren befindest und
  • gleichzeitig an einer Universität angestellt bist würde ich mich über deine Teilnahme bei der Online-Umfrage freuen.

→ Hier kommst du zur Online-Umfrage. Ich freue mich über jede Teilnahme und werde mit den Angaben selbstverständlich vertraulich und respektvoll umgehen. Wenn die Daten es zulassen, werde ich über das Ergebnis hier gerne berichten.

Krise? Ich soll in einer Krise sein? – Fragebogen

Liebe Alle,

Im Rahmen meines PhD-Studiums der Bildungswissenschaft mache ich ein Seminar, indem ich mich mit der Frage subjektiver Wahrnehmung von Krisen auseinandersetze.IMG_0803

Ich versuche also Fragen wie…

  • Wie nehmen wir persönliche Krisen wahr?
  • Nehmen unterschiedliche Personen persönliche Krisen in ähnlicher Weise wahr?
  • Sind diese Beschreibungen mit jenen aus der wissenschaftlichen Literatur vergleichbar?
  • Was bedarf es oder was hilft um eine Krisensituation zu bewältigen?

zu beantworten. „Krise? Ich soll in einer Krise sein? – Fragebogen“ weiterlesen

Universität im Dorf 2014 – Besuch in Außervillgraten (Osttirol)

Neue Medien – neue Sitten?Villgratental

Dieser Frage haben sich am 29. und 30.11.2014 einige WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck und Interessierte der Gemeinde Außervillgraten (Osttirol) in einer unglaublich ansteckenden, diskussionsfreudigen und angenehmen Atmosphäre gewidmet.

Ich sag es ganz persönlich und gleich vorweg:
Die Veranstaltung ist grandios und ein großes Geschenk für alle Beteiligten! „Universität im Dorf 2014 – Besuch in Außervillgraten (Osttirol)“ weiterlesen

Anti-Rückblick: Vernetzt und Digital (Sekt. Medienpädagogik, DGfE, Nov.14)

DGFESchon im Zug von Augsburg nach Österreich habe ich mir wie wild Notizen gemacht um hier so rasch wie möglich einen möglichst umfangreichen und informativen Rückblick auf die die Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik, DGfE, 13./14.Nov. 2014, Augsburg zu bieten.

All jene, die gehofft hatten einen eben solchen zu lesen, werden hier aber enttäuscht. Eher gebe ich einen Anti-Rückblick oder eben Ausblick.

„Anti-Rückblick: Vernetzt und Digital (Sekt. Medienpädagogik, DGfE, Nov.14)“ weiterlesen

Beschwerde an meine kritische Leserin!

Betreff: Beschwerde bezüglich des Arbeitsverhältnisses zwischen meiner persönlichen kritischen Leserin und mir

Sehr geehrte kritische Leserin!

Seit bereits geraumer Zeit arbeiten wir im Kontext verschiedenster von mir angefertigter Schriftstücke zusammen. In dieser Zusammenarbeit haben Sie mir bereits wertvolle Dienste erwiesen. In der Vergangenheit konnte ich mich auf Sie verlassen! Sie haben wohl als einzige jeden meiner Texte – und wirklich ausnahmslos jeden – gelesen!
Hierzu möchte ich Ihnen vorweg meinen verbindlichsten Dank aussprechen!

Diese produktive Zusammenarbeit wurde in der letzten Zeit jedoch getrübt.
Der Grund dieser Verstimmung ist, meines Erachtens, Ihr zunehmend unverlässliches und vor allem sprunghaftes Feedback auf meine Texte. Insbesondere zeigt sich dies nun, da ich im Rahmen meines Doktorats täglich intensiv an der Textproduktion arbeite und Sie ständig am Stuhl neben mir sitzen. – Glauben Sie mir: Im Grunde ist es ein Gefühl der Sicherheit, Sie am Platz neben mir zu wissen. Aber in manchen Momenten lösen ausgerechnet Sie eine große Verunsicherung aus.

Hierzu möchte ich Ihnen ein aktuelles Beispiel schildern: „Beschwerde an meine kritische Leserin!“ weiterlesen

LFU Innsbruck – Ich komme

Montag, 20. Jänner 2014

Nervös, die Daumen gedrückt…
Klappt alles?
Hab ich auch an alles gedacht…

Obwohl ich als Lehrgangsleiterin stetig mit Inskriptionen von Studierenden beschäftigt war, ging es mir bei der Einschreibung zum PhD-Studium der Erziehungswissenschaft an der LFU Innsbruck nicht anders, als dem jungen Herrn aus Lichtenstein, der sich scheinbar für sein aller erstes Semester am Nebenschalter einschrieb.
Soziologie hatte er gewählt.
Als es um die Frage der Studienwahl ging, hat die LFU-Angestellte direkt den jungen Herren angesprochen.
Ging es um die Frage der Einzahlung der ÖH-Gebühr, so hat sie lächelnd aber bestimmt die Eltern des frischgebackenen Studenten auf die Bedingungen hingewiesen.

Nein, meine Eltern haben mich nicht begleitet.
Nervös war ich dennoch.20140204-185055.jpg – Das sieht man.
Das Foto der Studentcard ist bei mir – und ich vermute auch beim angehenden Soziologen – etwas verwackelt.

Aber geschafft ist geschafft.
Ich bin nun offiziell zugelassen, habe eine Studentcard, habe bereits richtig studentisch in der Bibliothek gesessen (am Foto sieht man den historischen Lesesaal) und mich bereits in die ersten Lehrveranstaltungen eingeschrieben.
Das erste Seminar findet am 4. März 2014 statt. – Ich werde freilich davon berichten.

Die studentische Schreiberin