Schwarzes Quadrat auf weißer Leinwand – Oder zur Frage des Bildes von Bildung im digitalen Zeitalter

MünchenDen folgenden Text hab ich für einen Essay-Wettbewerb geschrieben, daher ist auch ein wenig länger als sonst.
Das Pech der anderen (der Text ist leider nicht in die engere Auswahl gekommen), ist euer Glück, denn so veröffentliche ich ihn einfach hier 😉
Ich hoffe der Text ist anregend, inspirierend, vielleicht auch mal energischer als sonst… Have fun!
Ich freue mich wie immer auf Feedback!

Fast überdrüssig setze ich mich ans Notebook um diesen Essay zu schreiben.
Überdrüssig nicht deswegen, weil es nicht spannend ist darüber nachzudenken wie Bildung gegenwärtig aussieht und zukünftig aussehen kann.
Der Überdruss entspringt der Vermutung, dass wie oft Innovationen entwickelt, auf Missstände verwiesen und Lösungsansätze vorgeschlagen werden, deren Umsetzung jedoch lahmt. Dass sich das Bildungswesen nicht oder nur langsam weiterentwickelt, kann keinesfalls von einem Wissensmangel oder einer Ideenlosigkeit wie man es hätte besser machen können herrühren, sondern ist der Trägheit der Bildungspolitik und des Bildungssystems geschuldet. Trotz meines Pessimismus also setze ich mich an den Schreibtisch, überwinde den Überdruss und versuche ein realistisches Bild von Bildung im digitalen Zeitalter zu skizzieren. „Schwarzes Quadrat auf weißer Leinwand – Oder zur Frage des Bildes von Bildung im digitalen Zeitalter“ weiterlesen

Reaktionen auf den Presse Artikel „Wer Strafe nicht vollzieht, wird unglaubwürdig“ (29.11.2014)

Seit 29.11.2014 Abends findet sich ein Text mit dem Titel „Wer Strafe nicht vollzieht, wird unglaubwürdig„, verfasst von Wolfgang Greber auf der Online-Seite von „Die Presse“.

Die Lektüre des Textes kann ich allen empfehlen!
Sie dient insbesondere dazu, zu erkennen welche Arbeit in der Pädagogik noch geleistet werden muss und wie weit wir von einer eigentlich schon lange gesetzlich geregelten gewaltfreien Erziehung entfernt sind.

Der Artikel hat zahlreiche Reaktionen auf seine Schilderungen und Legitimierungsversuche von gewaltvollen Erziehungsmaßnahmen an Kindern hervorgerufen.
Ich selbst werde an dieser Stelle keine Gegenargumente anführen, sondern verweise auf jene, die das bereits ausführlich und gut begründet getan haben.

Wenn der Artikel etwas gutes hat, dann dass nun über das Thema diskutiert wird und all jenen, die immer noch wie Herr Greber der Meinung sind, dass Gewalt an Kindern auch nur irgendeine Legitimation besäße, wachgerüttelt werden!