Vom Sammeln und großen Umbrüchen. Oskar Negt über Bildung und Wissenschaft im aktuellen Europa (Wien, 18.6.2014)

Designertisch

Mit diesen Satz kommt Oskar Negt vergangenen Mittwoch (18.6.) auf das Podium im Wiener Rathaus um im Rahmen der Wiener Vorlesungen über „Bildung und Wissenschaft im aktuellen Europa. Ein Gehäuse der Hörigkeit“ zu sprechen. Mit leicht abfälligem Unterton kommentiert Negt so den angesinegtchts des alten, traditionellen und erhabenen Ambientes des Großen Festsaals fast grob wirkenden, geradlinigen Edelstahl-Rednertisch. Der Satz zeigt eine von Negts Stärken auf, die auch im weiteren Verlauf des Abends zum Vorschein kommt: Pointierte Kommentare und Aussagen über Gegenwärtiges, teilweise fast bohrend oder „stichelnd“ (wie man in Österreich sagen würde) und ab und zu auch mit Vorschlägen für Neues, hier im Konkreten zu Bildung und Lernen in Europa.

Europa

Mit diesem von Negt am Podium gesagten zweiten Satz, leitet er zu seinem Hauptanliegen seines Vortrags über, während er sich in vornehmer Bescheidenheit übt. Dieses Hauptanliegen stützt er auf sein erst kürzlich erschienenes Buch „Philosophie des aufrechten Gangs: Streitschrift für eine neue Schule“ (Negt, 2014). Wer also meine Zusammenfassung im Detail nachlesen oder prüfen möchte, dem sei das genannte Buch von Negt empfohlen. „Vom Sammeln und großen Umbrüchen. Oskar Negt über Bildung und Wissenschaft im aktuellen Europa (Wien, 18.6.2014)“ weiterlesen

Zwischen Gummiringerl, Waschlappen und Highspeed Festplatte

Ihr fragt euch was die merkwürdige Überschrift „Zwischen Gummiringerl, Waschlappen und Highspeed Festplatte“ soll?

Angeregt wurde ich zu diesem Beitrag von einer jungen Standard-Journalistin, die eine Reflexion über ihren Start zur, ihre Zeit während und ihren Abschluss der Bildungskarenz schrieb. Nachlesen könnt ihre den Beitrag von Andrea Heigl mit dem Titel „Ich bin ein Gummiringerl“ hier.

Trotz jahrelangem Standard-Wochenende- und Falter-Wochen-Abo…

„Ich möchte gerne die Papierzeitungen zu Hause haben, denn da liest sich´s viel entspannter, als auf dem Handy! Da hat man noch was in der Hand und schätzt den Qualitätsjournalismus.“

… habe ich ebenso jahrelang so gut wie nie geschafft in eben die genannten Zeitungen einen Blick zuwerfen. Daher war die häufigste Verwendung beider Printmedien eher im Bereich des Deko- und Geschenkwesens als weihnachtliches Verpackungsmaterial gelegen. Aber auch das sollte sich und hat sich bereits durch die angehende Bildungskarenz geändert. Der Artikel über das Gummiringerl-Dasein von Andrea Heigl war wohlgemerkt meine sonntägliche Morgenlektüre! Im Bett! In Form der Printausgabe! – Meine erste große Lektion in der „Bildungskarenz-Eingangs-und-Orientierungsphase“ (kurz: BEOP)!

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