Publikation: Gewinnt der Mensch nur da, wo er spielt?

Grafischer Ankünder_Meb22Mein letzter Blog-Beitrag hat sich ja rund um den mühsamen Weg des Schreibens gedreht. Mein heutiger Beitrag steht im Zeichen der Freude, wenn denn dann etwas Geschriebenes veröffentlicht wird.

Nun ist es soweit! Mein Beitrag im Magazin erwachsenenbildung.at in der Ausgabe mit dem wohlklingenden Namen „´Ästhetische Erziehung‘ im Digitalen Zeitalter: Mit Schönheit zur Freiheit?“ (Hrsg: A. Medosch, S. Vater, & I. Zwerger) ist da.
Hier der Ankündigungstext:

Durch Schönheit zur Freiheit? Im Angesicht von Globalisierung, Neoliberalismus und Digitalisierung wird Friedrich Schillers über 200 Jahre alte „ästhetische Erziehung“ wieder brisant. Sie strebt mit den Mitteln der Ästhetik nach Befreiung und Emanzipation. Die neueste Ausgabe der Online-Fachzeitschrift „Magazin erwachsenenbildung.at“ (Meb) zeigt auf, wie sinnliche Wahrnehmung, ästhetische Gestaltung und spielerische Umsetzung das Bildungsgeschehen verändern. Dabei fördern sie das große kritische Potenzial der Ästhetik zu Tage.

Der Titel meines Beitrags lautet:
Gewinnt der Mensch nur da, wo er spielt?
Ein Essay über Gamification zur Bewältigung von Anforderungen der Arbeitswelt

Unternehmen sind erfinderisch geworden. In unserer an Output-Steigerung orientierten Marktgesellschaft werden unter dem Schlagwort „Gamification“ bewusst spielerische Elemente in gewöhnliche Arbeitsprozesse implementiert. Dies erfolgt u.a., um die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden zu steigern. Kreativ und frei arbeiten, ja, aber nur innerhalb der Vorgaben und analog zur Unternehmensphilosophie? Ergebnisorientierung und Effizienz, ja, und zugleich eine ausgewogene Work-Life-Balance? Der vorliegende Beitrag hinterfragt, ob die Implementierung von Spielelementen helfen kann, den konträren Anforderungen der westlichen Arbeitswelt gerecht zu werden. Hierfür wird insbesondere auf Friedrich Schiller zurückgegriffen, der den Spieltrieb als vermittelnde Instanz zwischen dem sinnlichen Stofftrieb und dem vernunftgeleiteten Formtrieb definierte. Darauf auf bauend wird der Begriff „Gamification“ expliziert. Den Abschluss bilden Ableitungen für Bildungsbestrebungen.
Und wie immer gilt:
Ich freue mich über Kommentare, Hinweise etc.

zu diesem Blog-Beitrag und insbesondere zum Artikel!

Quelle

Grünberger, N. (2014). Gewinnt der Mensch nur da, wo er spielt? Ein Essay über Gamification zur Bewältigung von Anforderungen der Arbeitswelt. In A. Medosch, S. Vater, & I. Zwerger (Hrsg.), Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmediun für Forschung, Praxis und Diskurs (Bd. 22, S. 2; 1–9). Wien. Download

siehe auch in der Rubrik „Publikationen und Links“